Sonntag, 27. Dezember 2009

Ich will, dass du mich vermisst bevor du mich vergisst ...




"Guck mal Tante Maren, wenn ich die Hände in die Tasche hier stecke, dann treffen die sich!"

Die Jungs sind zurück von Oma Heidi und Tante Maren ist zurück vom Besuch beim Vati. Schon irgendwie "verstörend", wenn man im tiefsten Osten sitzt und auf einmal das Rothaus rausgeholt wird. Das passte im Kopf so gar nicht zusammen, aber er hat sich dann schnell daran gewöhnt.
Nun isses auch vorbei- das Weihnachtsklimbim und so langsam kehrt wieder "Normalität" ein. Sicher, der "Oh-Tannebaum" (Zitat Tim & Phillip) wird noch eine Weile stehen und an die "besinnliche Zeit" erinnern. Die Stimmung kommt aber so langsam wieder am vorweihnachtlichen Ausgangspunkt an. Und das ist auch gut so!
Morgen gehts dann ins Mit-Mach-Musical und Dienstag schon wieder zurück nach Darmstadt. Mal gucken, ob Mitfahrzentrale-Martin annähernd an Mitfahrzentrale-Julian von der Hinfahrt herankommt. Ich befürchte fast, dass das nicht geht, denn eine so angenehme Fahrt hatte ich noch nie.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Everything in it`s right place ...






"Pflichtprogramm" erfüllt. Nachdem die Jungs schon den ganzen Tag ganz aufgeregt immer wieder ins Wohnzimmer gestürmt sind um zu gucken, ob der Weihnachtsmann schon da war, wurde es gegen vier Uhr dann Zeit die Geschenke unter dem Baum zu platzieren. Schier unendlich schien die Begeisterung als sie beim nächsten Schauen dann endlich da waren. Mindestens genauso groß war meine Begeisterung den Jungs beim Geschenkeauspacken zu zusehen. Ganz viel Legokram, Malbücher, Ritterfiguren, Brettspiele und das Highlight ein Wohnmobil wurden stürmisch ausgepackt und natürlich direkt aufgebaut und ausprobiert. Für Tante Maren brachte der Weihnachtsmann die "Soziologie der Städte" und ein Newtonsches Pendel (hab ich mir schon immer gewünscht).
Jaja, ich muss zugeben, auch wenn bis kurz vor Weihnachten keine rechte Stimmung aufkommen wollte, war das heute ein richtig schöner Abend.

Heute Kinder wirds was geben. Heute werden wir uns freun` ...






Weihnachtsvorbereitungen.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Berlin, Berlin. Du bist so wunderbar ...


Angekommen.

Denn ganz genau dieser Moment- er ist perfekt ...

Meine Liebsten
Die Geschenke meiner Liebsten

Weinen vor Freude war immer ein Phänomen, dass mir bis jetzt verwehrt geblieben ist. Heute bin ich knapp davor. Meine kleine Weihnachts-Beisammensein-Feier war eine tolle Idee (ohne mich selbst loben zu wollen). Es sind zwar nur sieben Tage, die ich nun fern bleiben werde, aber das ist schon eine lange Zeit, wenn man bedenkt wie oft ich sie sehe- die besten Freunde der Welt. Ich freue mich natürlich unglaublich auf Berlin. Dafür sprechen nicht nur die feuchten Augen, die ich heut beim Anschauen der Bilder des letzen Besuchs hatte. Mindestens genauso sehr freue ich mich aber auch auf meine Rückkehr in einer Woche.
Das ist wohl das einzig Gute am Fernsein, man lernt das was man hat noch mehr zu schätzen.

Samstag, 19. Dezember 2009

Niemand ist gern allein, wenns auch anders geht ...


Jaja und schon wieder ein Es-ist-Winter-und-Maren-ist-begeistert-Post. Nach zwei Stunden in der Kälte war dann aber auch Schluss. Viel zu kalt. Brrrrr. Trotz mehrerer Klamottenschichten irgendwann ein gefühlter Eiszapfen. Trotzdem schön.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Sonntag, 13. Dezember 2009

Lass uns zusammen verschwinden von hier und irgendetwas geheimnisvolles tun ...





Vollkommen schlaftrunken aus dem Bett fallen. Ein flüchtiger Blick aus dem Fenster. Wie jeden morgen. Doch diesmal war etwas anders. Aus dem flüchtigen Blick wurde ein zehnminütiges aus dem Fenster Schauen. Der erste Schnee im neuen (Fast)Winter. Und auf einmal ist man hellwach und möchte sich sofort Stiefel und Jacke über den Schlafanzug streifen um direkt nach draußen zu gehen. So oder so ähnlich jedenfalls. Rolf Zuckowskis Winterkinder anschmeißen und ab gehts. Extra früher aus dem Haus, damit man auf dem Weg zum Kaffeetrinken ein paar hübsche Bildchen machen und einen Schneemann bauen kann. Anschließend noch ein Winter-Wonderland-Wald-Spaziergang und die Winterkinderherzsehnsucht war befriedigt. Einfach schön!

Wenn alle Uhren still stehen habt ihr alle Zeit der Welt ...

Soviel zum Thema: Was das Internet mit uns macht.
Da schicken einem wildfremde Menschen, gegen die man eine Runde Online-Buzz gespielt hat, böse böse Nachrichten. Dabei meinten wir es doch nur gut. Naja, das Gegenteil von gut ist gut gemeint...Spaß hats trotzdem gemacht. Mega Spaß!

Samstag, 12. Dezember 2009

I think I feel a little hurt. My fists are turning coal into diamonds ...




Ethanol mit Obst. Bier. Nette Gespräche. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Kopfmaschinerie. Bier. Tanzen. Kopf. Kopf. Kopf. Bauch. Bauch. Bauch. Tequila. Jacke holen. Heimweg.
Neuen Georg-Büchner-Platz besichtigt. Schön. Sehr schön.
Noch schöner, dass man mitdenkt und das Fenster weit geöffnet lässt, sodass die Wohnung bei der Heimkehr nicht nach Kneipe riecht. Dafür ist es kalt. Sehr kalt. Also, Decke über die Heizung. Und alles ist gut und schön und gemütlich. Gute Nacht!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

And even if you held my hand it didn`t mean a thing ...



Ich glaube Beziehungen sind von Natur aus zerbrechlich und nichts das sich zu haben lohnt fällt einem in den Schoß. Und was lernen wir daraus? Nichts ist selbstverständlich und Beziehungen müssen gepflegt werden.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Ganz egal woran ich denke, am Ende denk ich immer nur an dich ...

Zwischen all der Musik, die man gern hört, gibt es sie noch. Die Bands deren Alben man haben muss. In der Hand halten will. Man freut sich lange im Voraus auf deren Erscheinen, um dann den Händler seines Vertrauens aufzusuchen und das Album käuflich zu erwerben. Der Weg nach Hause ist voller Erwartungen und Vorfreude. Daheim angekommen wird es direkt ausgepackt und die kleine Silberscheibe in den Player geworfen. Voller Spannung wartet man auf die ersten Takte. Zurücklehnen und lauschen. Nebenbei wird das Booklet durchgeblättert.
Sicher ändert sich nichts an der Musik, wenn man sie nur im Mp3-Format besitzt. Sie bleibt deshalb genauso gut (oder auch schlecht). Die ganzen Gefühle, die an einen CD-Kauf geknüpft sind, das ganze Prozedere, kann aber nichts ersetzen...

Sonntag, 6. Dezember 2009

Wir hatten Zeit und wir haben sie genossen ...






Die einen nennen es "Kommunistischer Firlefanz". Ich nenne es einfach nur Party. Sehr nett. Und so unglaublich viel zu entdecken. Wohngemeinschaften sind einfach Orte voller Details. Ich liebe es!

Dienstag, 1. Dezember 2009

Schau mal übern Zaun. Und lauf mir übern Weg. Du weisst, niemand ist gern allein, wenns auch anders geht ...

Das ganze Leben ist ein Spiel und wir sind nur die Kandidaten. Das ganze Leben ist ein Spiel und wir raten, raten, raten ...

Man darf gar nicht darüber nachdenken wieviele unzählige unterschiedliche Möglichkeiten es in jedem einzelnen Moment gibt. Und noch weniger darüber, welche möglichen Konsequenzen jede dieser möglichen Handlungen nach sich ziehen könnte. Schon gar nicht, nachdem eine Entscheidung erstmal getroffen ist. Das Was-wäre-wenn-Spiel ist zwar ein sehr reinzvolles, aber realistisch betrachtet doch ziemlich unnütz. Bringt im Nachhinein ja eh nichts mehr. Vergangenheit und somit vorbei.
Für 95% aller Situationen haben wir bestimmte Alltagsroutinen entwickelt, die es verhindert, dass wir in jedem Moment aufs Neue überlegen müssen, was wir jetzt am besten tun. Wir wissen wie wir uns begrüßen, wie wir uns an der Kasse bei Aldi (oder Lidl oder Penny oder Rewe) zu verhalten haben oder was man im öffentlichen Raum tun "darf" und was man besser lieber zu Hause erledigt. Intuitiv greifen wir auf das zurück, was wir immer machen. Wir machen es immer so, weil wir es so gelernt haben oder weil es sich in der Vergangenheit bewährt hat. Das ist gut so. Ohne dieses routinemäßige Verhalten wäre das Leben wohl eine einzige Qual.
Was ist aber mit den restlichen fünf Prozent? All jene Situationen, die uns vor eine Herausforderung stellen? Die uns dazu zwingen genauer hinzuschauen, Konsequenzen abzuwägen? Die es uns nicht erlauben auf unsere Erfahrungen zurückzugreifen?
Manchmal haben wir Glück und haben ähnliches schonmal erlebt und können daraus ableiten, was die beste Wahl ist oder zumindest unsere Handlungsmöglichkeiten einschränken. Manchmal aber bleibt uns dieses Glück verwehrt. Und dann? Dann läuft das Kopfkino auf Hochtouren. Malt sich alle möglichen Szenarien aus. Zu allererst ist das meist der "worst case". Es folgen weniger schlimme bis neutrale Vermutungen darüber wie es laufen könnte. Von Dritten (besser bekannt als Freunde) werden wir meist darauf hingewiesen, dass es auch anders, besser ausgehen könnte. Die Symbiose aus allem lässt uns dann eine Entscheidung treffen. Ob das dann nun die richtige oder falsche war, stellt sich erst hinterher heraus.
Das wichtigste dabei ist denke ich einfach, dass man seine Erwartungen auf einem neutralen Level hält, um möglichen Enttäuschungen vorzubeugen. Denn es ist doch so: Von ganz oben (hohe Erwartungen) auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden kann sehr sehr schmerzhaft sein. Von einem unvoreingenommenem Niveau (neutrale Erwartungen) gen Himmel geschossen zu werden ist umso schöner.
Naja, aber was nützt die ausgeklügeltste Theorie, wenn im Spiel des Lebens doch mal wieder alles anders kommt ...