Sonntag, 21. Februar 2010

Die Nebenstraßen des Lebens halten meist die größten Überraschungen bereit ...



Nun ist es zu Ende. Vier Abende mehrstündigen gemeinsamen Spielens hat es gedauert bis er gefunden war- der "Origamikiller" in Heavy Rain. Dabei war es viel weniger wie spielen, sondern viel mehr wie das Schauen eines Films auf dessen Handlung und somit auch auf dessen Ende man Einfluss nehmen kann. Mehr als 20 verschiedene Enden soll es geben. Mit dieser Information im Hinterkopf stellt man sich nach jeder gespielten Szene die Was-wäre-wenn-Frage. Und obwohl man so oft Entscheidungen treffen muss, womit ich mich im realen Leben ja immer sehr schwer tue, hat mich dieses Spiel von Anfang an total begeistert und "in seinen Bann gezogen". Vielleicht ja aber gerade auch deswegen.
Alles was du tust hat Konsequenzen. Wie im realen Leben. In vielen Situationen schwirrt ein Heer von Gedanken um deinen Kopf. Mögliche Handlungsoptionen. Wie im realen Leben. Man ärgert sich über vergangenes Verhalten, weil es sich im Nachhinein als falsch/schlecht/unoptimal herausstellt. Wie im realen Leben. Im Laufe der Zeit bildet sich unser Charakter heraus. Wie im realen Leben.
Und auch wenn der Mörder nun bekannt ist, ist der Reiz es nochmal und nochmal zu spielen sehr groß.

1 Kommentare:

olaf hat gesagt…

in eurem fall wäre meine motivation auch nochmal mindestens doppelt so hoch ;)