
Es ist fünf Uhr am Morgen. Soeben bin ich zu Hause angekommen. Nach viel Getanze und noch mehr Alkohol schreit mein Körper nach etwas zu Essen. Ein einfaches Käsebrot reicht da nicht. Nein, Nudeln mit Pesto sollen meinen Bauch vorm Schlafengehen füllen. Nimmt man die kleinen, dünnen Suppennudeln, dauert es auch nur unwesentlich länger als das Schmieren eines Käsebrots. Also: Kochen, Essen, Schlafen.
Am frühen nachmittag wache ich auf. Gezeichnet von der letzten Nacht, mache ich mir mein Frühstück. Klein geschnittene Äpfel und Weintrauben finden den Weg in die Schüssel mit Joghurt. Mein Blick schweift über den Topf mit den restlichen Nudeln. Nichts Besonderes. Doch dann erblicken meine Augen den Pestolöffel - er lacht mich an!
Zugegeben, es ist ein etwas gequältes Lächeln, aber es ist ein Lächeln. Eindeutig!
Irgendwie witzig. Als hätte das Öl des Pestos auf dem Löffel gewusst, dass es sich, während ich schlafe, in ein Kichergesicht verwandeln muss, weil es genau das ist, was ich nach dem Aufwachen brauchte.
Soviel zu Thema "Sachen gibts, die gibts gar nicht" oder besser "Es sind die kleinen Dinge im Leben, über die man sich freuen muss".
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